Vorwort zum Schulprogramm
September 2006
Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Gäste und Interessierte,
die Schulkonferenz des Rückert-Gymnasiums hat in
ihrer letzten Sitzung im Schuljahr 2005/2006 das
Schulprogramm verabschiedet. Es befindet sich zur Zeit im
Mitzeichnungsprozess des bezirklichen Schulträgers und der
Senatsschulverwaltung.
Mit dem Schulprogramm bestimmt
eine Schule ihre gemeinsame „Leitlinie“ zur Planung und Realisierung des
Unterrichts und des Schullebens. Dabei versteht sich die Gestaltung eines
Schulprogramms als Prozess, der einen Balanceakt zwischen individueller
pädagogischer Verantwortung und Zuständigkeit einerseits und der Verpflichtung
zu einem pädagogischen Konsens andererseits erfordert. Im Anknüpfen an Bewährtes
und dem Bemühen um eine breite Beteiligung mit hoher Transparenz wurde seit drei
Jahren intensiv an diesem Schulprogramm gearbeitet. Es ist das Ergebnis von
Diskussionen, an denen Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer
und die Schulleitung beteiligt waren. Es enthält die grundlegenden Ziele für die
gemeinsame Arbeit und weist konkrete Aufgaben aus, die Schwerpunkte der
Schulentwicklung in den nächsten Jahren sind.
Unser Schulprogramm bindet alle am Schulleben Beteiligten. Seine Wirksamkeit wird durch vereinbarte Formen der Evaluation überprüft und bewertet. Das Schulprogramm gründet auf der Bestandsaufnahme des Erreichten. Es zeigt den Rahmen des Möglichen und eröffnet Perspektiven zur Weiterentwicklung. Unser Schulprogramm ist damit nicht fertig, wird nie fertig sein. Es stellt lediglich eine Momentaufnahme dar. Nach Rücksprache und Beratung durch die Schulaufsicht und Konsultation schulfremder Ideengeber wird über das weitere Verfahren bei den Fortschreibungen des Schulprogramms entschieden werden. Das vorliegende Schulprogramm dient sowohl der Selbstvergewisserung der Schulgemeinschaft im Allgemeinen und des Lehrerkollegiums im Besonderen hinsichtlich der Schwerpunktsetzung in der Bildungsarbeit als auch der Bündelung der darauf zugeschnittenen Bemühungen der einzelnen Kolleginnen und Kollegen bzw. der Fachbereiche. Es ist damit ein stützender Orientierungsrahmen für die einzelne Lehrkraft zur Erleichterung des Abgleichs der eigenen Arbeit mit den gemeinsamen Zielen.
Dr. Balke, Schulleiter