Auf den Spuren von Goethe und Schiller…
 

…befand sich der Leistungskurs Deutsch von Fr. vom Hofe und der Grundkurs Deutsch von Fr. Amelsberg (3.Semester) in Weimar

 

Aufgrund der angekündigten Bahnstreiks traf man sich – zuliebe der panischen Lehrer - gefühlte 3 Stunden vor Abfahrt des Zuges am Morgen des 11.Oktober, ein Donnerstag. Die Bahnstreiks blieben aus und so bewunderte man die verbleibende Zeit die Architektur des, mittlerweile nicht mehr ganz so neuen, Hauptbahnhofes.
 

Im Zug starteten schließlich schon die ersten Diskussionsrunden, so wie man es von Deutschkursen der Oberstufe eines Gymnasiums nicht anders erwartet hätte. Auch wenn die Themen nicht immer ganz diesem Niveau standhielten sorgten sie doch für ein schnelles Voranschreiten der Reisezeit.
 

Wenig später in Weimar angekommen liefen wir zur Jugendherberge. Ja, wir liefen und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein dass uns die Ausmaße dieser Stadt – im Vergleich zu Berliner Verhältnissen – erstaunen sollten.
 

Von den Gepäcklasten befreit ging es direkt weiter ins Stadtzentrum. Wir hatten schließlich zum Abarbeiten unsere recht ordentliche Liste nur 2 Tage Zeit!
 

Mit vielen kleinen, äußerst interessanten Kurzreferaten wurden uns die einzelnen, weimarspezifischen Objekte, Personen und Hintergründe näher gebracht.
 

Nach dem Pflichtprogramm, wie z.B. der Besichtigung der Wohnhäuser von Goethe, Schiller und Anna Amalia widmeten, wir unsere Aufmerksamkeit dem Weimarer Nachtleben sowie dem alljährlich stattfindenden Zwiebelfest. Eben diesem hatten wir es auch zu verdanken, dass wir eine andere Seite des sonst eher stillen Weimars kennen zu lernen durften. So viele Menschen auf einmal trifft man in Weimar wahrscheinlich im ganzen restlichen Jahr zusammen nicht an.
 

Der Exkurs, in die Welt des etwas anderen Weimars, wurde durch den Theaterbesuch am Samstagabend, dank der doch sehr freien Inszenierung von Don Quichotte, auf eine besonders humoristische Art und Weise abgerundet.
 

Dank der guten Abstimmung und Verknüpfung der Informationen mit Freizeit und Vergnügen bewiesen wir, dass eine lehrreiche Kurzfahrt, wie die unsere, alles andere als bieder, langweilig oder gewöhnlich sein muss!

 

Tjadlind Neumann (3.Semester)