Das Umweltbundesamt –
Fließgerinne in Marienfelde

Schichauweg 58; Referent: Dr. Berghahn; Tel. 8903-4132

 

 

 

 

 

Im Umweltbundesamt werden künstliche Fließgerinne wie z.B. Bach, Fluss und Strom simuliert.

 

 

 

 

 

Aber auch Seen können natur-
getreu in Becken nachgebildet werden (Mesokosmen).





 

 

 

Sowohl abiotische wie auch biotische Ökofaktoren können dort reguliert bzw. fein abgestimmt werden. Solche Ökofaktoren sind beispielsweise Licht (hierbei werden Intensität und Wellenlänge bzw. die Tagesperiodität verändert), Wärme, Regen, Strömung, Wind, Boden- und Uferprofil, Ionenkonzentration und gelöste Gase (CO2, CO2-  3, Cl-, Na+, Ky+, O2, No-  2, PO3-).

Zudem werden Wassertiere wie Schnecken, Wasserflöhe und Fische hinzugegeben. Dank dieser Fließgerinne kann die Toxizität verschiedener Schadstoffe überprüft werden, ohne eine Verschmutzung der Umwelt zu riskieren.

Getestete Chemikalien sind unter anderem Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Arzneimittel.

Ein weiterer Vorteil dieser Art von Versuchen liegt in der Verringerung der Anzahl der Tierversuche. Beim Fischspermientest beispielsweise, heute ersetzt durch den Fischeitest, wird die Höhe der Toxizität an der sinkenden Mobilität der Fischspermien gemessen. Außerdem kann das Verhalten von gentechnisch veränderten Organismen untersucht werden. Durch derlei Testverfahren ist es möglich, die Wirkungsweisen unterschiedlicher Stoffe zu prüfen und sie, gegebenenfalls, zu verbieten.

(Exkursion des Grundkurses Biologie bi-4 am 26.04.2002)

Exkursionsteilnehmer

Von links: Yann Günther, Yvonne Al-Bittar, Runa Zazai, Ulrike von Paris, Gar-Yin Seto, Dr. Fiuczynski, Vivien Colberg, Emma Thiel, Corinna Gudat, Dijana Jurcevic, Anli Genthner, Friederike Lutter, Janina Bortz)