Die Roboter-AG stellt sich vor
Auf Drängen von Arne Spremberg und Marian
Matijevic (beide 7a) wurde die Roboter-AG im August 2006 gegründet. Als Sponsor
stand die SAP zur Verfügung, da die Ausrüstung, wie Spielfeld, Baukästen und das
eigentliche Steuermodul, nicht gerade als ‚Schnäppchen’ zu bezeichnen sind. Zum
Treffpunkt wurde der Kartenraum vom Fachbereich Pw/Geschichte am Mittwoch in der
8. Stunde auserkoren (Dank an Herrn Kersten).
Nach Bekanntgabe der Wettkampfaufgaben und dem Erhalt der Baukästen wurden eifrig die Wettkampfobjekte aus Lego-Teilen zusammengebaut. Das Thema des Wettkampfes lautete: Nanotechnologie.
Der Wettkampf besteht aus zwei Teilen: Bewältigung
der gestellten Aufgaben mit dem Roboter und Präsentation eines Projekts zur
Nanotechnologie.
Die Besprechung der Taktik und der Programmierung
des Roboters verschlang viel Zeit, so dass jeweils weitere Termine in der Woche
gefunden werden mussten, um den Wettkampftermin zu schaffen. David Reußner (7a)
und Luis Klein (5a) halfen ebenfalls seit dem ersten Treffen mit.
Beim Finden eines Themas zu Nanotechnologien wurden verschiedene Vorschläge diskutiert (z.B. schmutzabweisende Zahnpasta). Durchgesetzt hat sich der medizinische Nanoroboter NMS (NanoMedicineSummoner), der sich im Menschen vorwärtsbewegt und das Medikament zielgerichtet an den Bestimmungsort bringt. Die Grundlage der Präsentation hat Franziska Boenisch (7a) sehr professionell erstellt. Arne steuerte noch ein Computer-3D-Modell bei und David baute aus einer alten Kartenrolle einen solchen Roboter als Anschauungsobjekt, der auch tatsächlich die Funktionsweise mit seinen Sollbruchstellen zeigen konnte.
Die Vorbereitungen wurden mit dem Näherkommen des Wettkampftermins am 25.11.06 immer intensiver und hektischer. So arbeitete das Team am Freitag vor dem Wettkampf von 8 - 19 Uhr am Roboter. Es zeigte sich schon am Vorabend, dass unser Roboter nicht alle Aufgaben erfüllen konnte. So hatten wir z. B. Mühe, eine geeignete Unterlage für die Wettkampfmatte zu finden, damit der Roboter auch wirklich geradeaus fahren konnte.
Beim Wettkampf fuhr unser Roboter auch schon mal eigene Kreationen unserer Programmierung. Wie erwartet konnten wir nur einen Teil der Punkte sammeln. Der beste Lauf von 3 Läufen wurde dabei gewertet, wobei jeweils 2 Teams gegeneinander antraten. Nach den Roboterwettkämpfen wurden die Präsentationen gehalten, wobei unser Team mit einem tollen Vortrag und Fachwissen zu Nanotechnologien glänzen konnte.
Die Präsentation stellte unser Glanzstück dar. Wir erhielten den ersten Preis für die beste Präsentation und für unser Gesamtauftreten den zweiten Platz in der Teamarbeit. Wir erhielten während des Wettkampfes von etlichen Eltern tatkräftige Unterstützung. Dabei boten die Eltern auch Hilfe an, einen eigenen Wettkampftisch zu bauen, damit die Programmier- und Testzeit besser genutzt werden kann.
Wir würden gern in diesem Jahr mit einem zweiten Team antreten und suchen interessierte Schüler und Schülerinnen.
Wunsch, Jan. 07
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Fotos vom Wettkampf
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