Studienfahrt nach Polen (20.-28. April 2004)  -  Bericht mit vielen Fotos!
 

Zum ersten Mal seit über 26 Jahren bot in diesem Schuljahr die Rückert-Oberschule für das zweite Semester eine Kursfahrt nach Polen an.  Vorrangig waren Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politische  Weltkunde, aber auch die des Leistungskurses Deutsch angesprochen. Zur Fahrtengruppe fanden sich dann Abdiisee Bersissa, Rebeka Eckstein-Kovacs, Adina Jorga, Andrej Koci, Aleksander Mixtacki, Yasemin Özdemir, Steffen Restel,  Kirill Romanovvkiy, Ivana Tomic, Dimitro Vargun, Müzeyyen Vural, Carolin Wackerhagen, David Wissel und  Koray Yalcindag zusammen. Geleitet wurde die Fahrt von LK-Deutsch-Lehrerin Nicole Willenbrock und LK-PW-Lehrer Wolfgang  Leder.

Dem Beginn der Fahrt wurde ein Einstimmungstag in Berlin vorangestellt, der mit einem (annähernd) polnischen Frühstück bei Familie Leder begann und seinen Höhepunkt in dem überaus konstruktiven Gespräch mit dem Ersten Botschaftsrat der Botschaft Polens in Berlin, Herrn Andrzej Guzial, in der  polnischen Botschaft fand. In diesem Gespräch ging es in Vortrag und Diskussion  vorrangig um das deutsch-polnische Verhältnis in Vergangenheit und Gegenwart und natürlich um die Osterweiterung der Europäischen Union.

Die Stationen dieser Fahrt, in der bei der Planung historische und politische, aber auch geographische, vor allem aber die zwischenmenschlichen Aspekte des Zusammenlebens im zusammenwachsenden Europa berücksichtigt wurden, brachten überaus wertvolle Erkenntnisse.

Bei den Besuchen in den Städten Posen (Poznan), Gnesen (Gniezno), Thorn (Torun), Frauenburg (Fromburk), Elbing (Elblag), Marienburg (Malbork) und  Danzig (Gdansk) mit Oliva (Oliwa) und Zoppot (Sopot) konnten aus der Unterrichtstheorie bekannte Dinge der polnischen und der deutschen Geschichte  und vor allem der so wechselhaften deutsch-polnischen Beziehungen gesehen und im  Gespräch diskutiert werden.

Bei den Besuchen an den Gedenkorten "Westerplatte" und "KZ Stutthof" konnte der furchtbaren Verbrechen, die von nationalsozialistischer Gewaltherrschaft verübt wurden, gedacht werden.

In den Gesprächen mit dem Botschafter Polens in Berlin, mit zwei leitenden Mitarbeiterinnen des "Westinstituts" in Posen, vor allem aber in den Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern der Arbeitsgemeinschaft "Europäischer Club" in unserer Partnerschule Karol Marcinkowski in Poznan konnten gegenwartsbezogen und zukunftsorientiert Gedanken und Meinungen ausgetauscht werden. Den beiden  Lehrerinnen unserer Partnerschule, Lilianna Klobuchowska und Agnieszka Gabryelska, sei an dieser Stelle herzlich für die Vorbereitung und Durchführung dieses Treffens gedankt.


Wolfgang Leder

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