Mitteilungen des Schulleiters zum neuen Schulhalbjahr (2. Hj. 2011/12)

06.01.2012

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

in Kürze beginnt ein neues Schulhalbjahr und diesmal ist es in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes.

Der erste „Doppeljahrgang“ wird zum Abitur geführt. Dies ist vor allem bedingt durch die frühen Sommerferien und die damit verbundene Kürze des Halbjahres eine besondere Herausforderung, der wir uns natürlich stellen. Zusätzlich werden sich an unserem Gymnasium, der ältesten Abi-Bac-Schule Berlins, 62 Schülerinnen und Schüler den Bac-Prüfungen unterziehen.  Als Begleiterscheinung wird lediglich an 5 Prüfungstagen (Abitur, MSA – voraussichtlich am 14.03. / 22.03. / 23.03. / 07.05. / 08.05.) der reguläre Unterricht entfallen müssen.

Bezüglich der Realisierung des gebundenen Ganztagsbetriebes sind von Seiten des Bezirkes bzw. der Senatsverwaltung noch immer nicht alle Voraussetzungen geschaffen worden. An vielen Stellen ist sogar eine gegenläufige Entwicklung zumindest zu erahnen. Die Schulkonferenz unserer Schule hat daher beschlossen, auch im Schuljahr 2012/13 nicht zum gebundenen Ganztagsbetrieb überzugehen. Nichtsdestotrotz werden Elemente des Ganztagsangebotes (Schaffung zusätzlicher Aufenthaltsräume, Hausaufgabenbetreuung, Förderzirkel, Computerarbeitsplätze für Lehrer, Verbesserung des Angebotes im Cafeteria-Bereich, Gründung neuer Arbeitsgemeinschaften) ausgebaut.

Auch das Angebot unserer Schule für Grundschüler und ihre Eltern (u.a. Mitmachlabor „Teutolab“, Hospitationen, Schnupperkurse, Familienexperimentiertag) ist mittlerweile über die Bezirksgrenzen hinweg bekannt geworden.

Hinsichtlich der Medienausstattung ist ebenfalls ein großer Schritt nach vorn getan worden. So konnten 3 Klassen- bzw.  Fachräume mit interaktiven Boards ausgestattet werden.

Glücklicherweise zählen wir gegenwärtig bezüglich der Personalausstattung (Lehrer) zu den wenigen Schulen auf der „Sonnenseite“. Dies hat in den  letzten Wochen und Monaten nachhaltig zu einer relativ entspannten Schulsituation beigetragen. Im nächsten Halbjahr kann sogar ein Kollege mit 8 Stunden mit einem Mangelfach an ein benachbartes Gymnasium zur Unterstützung abgeordnet werden.

Trotz der außergewöhnlichen Belastung werden auch im nächsten Halbjahr die vorgesehenen Schüleraustauschprogramme mit Schulen in Caen, Enghien-les-Bains, Chambery und New York durchgeführt. Unser Dank gilt hierbei den involvierten KollegInnen.

Wir würden gern viele weitere grundsätzliche Problemfelder bearbeiten, sind aber trotz der Erhöhung der Eigenständigkeit der Schulen noch immer in zentralen Angelegenheiten sehr fremdgesteuert und haben keine oder nur minimale Einflussmöglichkeiten. So sieht die Senatsverwaltung beispielsweise trotz unserer Bitte keine Notwendigkeit über eine Verlegung der Schulinspektion zu Beginn des neuen Halbjahres in das nächste Schuljahr nachzudenken. Die damit verbundene zusätzliche Belastung scheint nicht zu interessieren.

Auf ein gutes Gelingen bei allen unseren Vorhaben.

Dr. Jörg Balke

Oberstudiendirektor