«La Fête des Rois » im Rückert
Alle KollegInnen, die
moderne Fremdsprachen unterrichten, nutzen die Tage vor dem
Weihnachtsfest, nicht nur um die sprachlichen sondern auch die
interkulturellen Kompetenzen ihrer Schüler zu erweitern und zu vertiefen.
Landestypische Spezialitäten wie der „Plum Pudding“ (Großbritannien) oder die „Bûche
de Noël“ (Frankreich) sollen hier nur stellvertretend genannt sein.
Die
FranzösischlehrerInnen des Rückert nutzen jedes Jahr die Tage um den 6. Januar,
um über die Bedeutung der „Fête des Rois“ (Dreikönigstag) in Frankreich zu
sprechen. Dieser Traditionstag ist dort bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt
und dafür gibt es Gründe.
Die Tradition, die
ursprünglich auf einen Brauch aus der römischen Antike zurückgeht, besagt, dass
bei diesem Fest der König des Tages per Los gezogen wird. In einem Kuchen (La
Galette des Rois), aus Blätterteig gebacken und mit Marzipan gefüllt, wird eine
kleine Porzellanfigur versteckt. Jene, die diese beim Essen ihres Kuchenstücks
finden, werden zum König (roi) oder zur Königin (reine) ernannt und natürlich
auch gekürt. In ähnlicher Art und Weise begeht man diesen Tag auch in Belgien,
Luxemburg und selbst in den Südstaaten Nordamerikas (New Orleans, Louisiana).
Am Rückert wird aber
nicht nur über die „Galette des
Rois“geredet sondern sie wird auch zur Freude der Schüler gekostet. Eben mal ein
etwas anderer Weg, die Liebe zu einem Land sowie dessen Sprache zu vermitteln
und dann durch Austauschfahrten, wie für die kommenden Wochen geplant, nach
Enghien les Bains, bei Paris (Fr. Kraft / Hr. Dylong),
Chambéry, Alpen (Fr. Mittelstaedt / Hr. Herfurth)
und Caen, Normandie (Hr. Kling / Hr. Naumann)
zu vertiefen.
In diesem Sinne « Vive
le roi et bon appétit! »
Frank August
| SchülerInnen der Klasse 8b (Französisch
2. Fremdsprache) beim Kosten einer 'Galette des Rois' |
|
|
|
|