Erneuerbare
Energien für unsere Region – Klasse 9D nimmt an Wettbewerb teil
Im Rahmen ihrer
Projektwochen vom 2.5. bis 6.5.2011 und vom 20.6.bis 24.6.2011 hat sich die
Klasse 9D des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zuges mit dem Thema „Ausbau
erneuerbarer Energien: Herausforderungen in unserer Region“ befasst.
Ausgangspunkt ist ein vom "Handelsblatt" (http://www.handelsblattmachtschule.de/wettbewerb/)
ausgeschriebener Schülerwettbewerb gewesen, für den in sechs Gruppen Beiträge
erarbeitet wurden.
Die erste Projektwoche diente vor allem der
Informationsbeschaffung. Die Schüler hörten einen Gastvortrag von Prof. Heimann
von der Beuth-Hochschule zum Thema „Energiegewinnung aus Wasserkraft“ und
besuchten das Heizkraftwerk Reuter-West.
Wie schwierig es ist, Umweltinteressen,
Bürgerwünsche, einen vertretbaren Strompreis sowie wirtschaftliche Belange oder
den Abbau der Staatsverschuldung bei der Umstellung auf erneuerbare Energien in
Einklang zu bringen, erfuhren die Schülerinnen und Schüler in dem Energiespiel „Energetica“
(http://www.wir-ernten-was-wir-saeen.de/energiespiel). Einfaches Abschalten der
Atomkraftwerke führte zu einem raschen „game over“ – hier mussten
ausgeklügeltere Konzepte und Strategien her, um das Fantasieland, das
strukturell viele Ähnlichkeiten mit der Bundesrepublik hat, bis in das Jahr 2050
zu bringen, ohne dass der Schuldenberg ins Astronomische wächst oder die Lichter
ausgehen.
In der zweiten Woche ging es darum, die
Wettbewerbsbeiträge zu erstellen. Zwei Gruppen machten sich daran, für kleinere
Gemeinden wie Großbeeren oder Jüterbog ein Konzept zu entwickeln, das
ausschließlich auf erneuerbare Energien wie Windkraft und Biomasse setzt. Andere
Gruppen untersuchten, ob man die Sonnenenergie in Berlin noch stärker nutzen
kann oder inwiefern es möglich ist, den Strom aus Offshore-Windparks in der
Ostsee ohne Hochspannungsleitungen oder unterirdische Kabel mit großen Akkus auf
Zügen nach Berlin zu transportieren. Schließlich gab es je eine Gruppe, die die
Idee der Gewinnung von Energie beim Tanzen in der Disko bzw. beim Sammeln von
Regenwasser auf dem Dach der Rückertschule verfolgte und ausarbeitete.
Die Schülerinnen und Schüler führten Interviews
mit Vertretern aus Politik und Energiewirtschaft, bauten aufwändige Modelle und
führten Umfragen durch. Die Ergebnisse wurden in PowerPoint-Präsentationen,
Broschüren, einem Poster und in Filmen zusammengefasst.
Bis zur Preisverleihung am 10.11.2011 in Berlin
kann man den Schülerinnen und Schülern der zukünftigen 10D nun die Daumen
drücken.
K. Wunsch und M.
Rennoch