Neapelfahrt 2011

Vom 22. bis 29.09. waren wir in Neapel. Der Süden Italiens hat uns mit schwüler Luft und vielen Sternen begrüßt. Fast alle kannten ihre Austauschschüler bereits und haben zu später Tageszeit noch eine große Portion Pasta bekommen!

Am nächsten Tag haben wir uns vor der Schule getroffen. Zu sagen, das war ein „kleiner Schock“, ist wohl untertrieben. Das Gebäude der „Ecola di Magerita di Savoia“  ist verwinkelt und um es zu erreichen, muss man gefühlte tausend Treppenstufen laufen! Trotzdem waren wir guter Ding, als wir nach zwei Stunden Unterricht Neapels Altstadt besichtigt haben. Besonders angetan waren wir natürlich von der Pizza m Schluss!

Tag zwei war der einzige Tag, den wir in den Familien verbracht haben. Einige aus unserer Gruppe sind zu Klippen gefahren, von denen man eine wunderbare Sicht hatte.

Am Sonntag haben wir gemeinsam mit den Italienern einen Spaziergang unternommen, der am Hafen mit einer Kugel Eis endete. Den Rest des Tages haben wir in den Familien verbracht.

Am Montag begann das Kulturprogramm. Mit der „Circumvesuviana“, einer Bahn, die aussah wie aus den 50ern, sind wir nach Herculaneum, einer Ausgrabungsstätte, gefahren. Es war perfektes Expeditionswetter: Warm, aber wolkig, ohne knallende Sonne!

Der nächste Tag war wohl mein Favorit: Pompeji. Die Theorie, die wir aus dem Lateinkurs kannten, „in echt“ zu sehen war wirklich toll. Wir sind allerdings so viel gelaufen, dass zum Ende hin alle in der Bahn auf dem Boden saßen.

Am Mittwoch haben wir das Touristenziel schlechthin besucht: Capri! Capri erfüllte alle Klischees, die ich kannte: wunderschön, überfüllt mit Touristen und sehr teuer!

Nach einer ziemlich steilen Wanderung haben wir die Villa Iovis besichtigt, und wir waren uns alle einig, dass die Aussicht es wert war.

Donnerstag ging es vor dem traurigen Abschied noch in das Museo Arceologico, zur Götterbestimmung für die Lateiner. Spätabends am Flughafen dann, unter Tränen, kam der Abflug. Die Woche in Neapel war definitiv schön, und ich würde jederzeit wiederkommen, trotz des Verkehrs und des Mülls.