Fachtagung der Mathematiklehrer/innen vom 11.2.11-13.2.11

Bewaffnet mit Schulbüchern, Laptop und Beamer machten sich die Kolleg/innen der Fachschaft Mathematik am Freitag direkt nach dem Unterricht auf den Weg nach Mirow/Granzow, um außerhalb des üblichen Alltags das Schulcurriculum in inspirierender Umgebung von Wald und See zu überarbeiten. Dabei stand in diesem Jahr die Anpassung an die erst nach Entstehen der Erstfassung erschienenen Schulbücher an.

Für das leibliche Wohl sorgte in aufopferungsvoller Weise Hr. Clasen, der seine Kolleg/innen mit toskanischer Hausmannskost verwöhnte. Ein Besuch des Schlosses Mirow und des zugehörigen Museumscafés sorgte für den notwendigen Ausgleich und die zuvor lang vermisste Sonne ließ keinen Zweifel an der richtigen Terminsetzung für dieses zur Arbeit auserkorenen Wochenende aufkommen. Neben inhaltlicher Auseinandersetzung machten vor allem aber die informellen Gespräche den eigentlichen Kern dieser Veranstaltung aus. Dabei bestand Einvernehmen darin, dass auf Grund der Fülle der Inhalte des Rahmenplans insbesondere in der Oberstufe kaum Raum bleibt, um die dringlich verlangten modernen, freien Unterrichtsmethoden einzusetzen. Ob der über diese Bedenken informierende Brief an die Senatsverwaltung jedoch Gehör finden wird, bleibt fraglich.

Ebenso ungeklärt blieb leider die in langen Gesprächen vor dem Kamin erörterte Frage, ob unsere Welt noch vor dem Untergang zu retten sei. Neben allen nachdenklichen Momenten wurde in diesen Tagen vor allem aber deutlich, wie ungezwungen und heiter "Mathematiker/innen" sein können und mit welcher sichtlichen Freude sie das menschliche Zusammentreffen im Fachbereich genießen.

Marschall am 20.02.11