BerliNeapel 2010:

Neapelaustausch der Fachbereiche

Latein und Geschichte

Reisetagebuch vom 21.09.2010 – 28.09.2010:

Als wir am Dienstag, den 21. September, in Neapel angekommen sind, wurden wir freudestrahlend von unseren lieben Austauschparnter(inne)n begrüßt. Um das sommerlich Wetter zu genießen, sind einige sogleich in die Stadt gefahren, abends haben wir dann alle unsere Gastfamilien kennen gelernt.

Am ersten Tag haben wir an den ersten beiden Unterrichtsstunden der Italiener teilgenommen und sind, nach einem kleinen gemeinsamen Frühstück in der Schule, zusammen durch die kleinen, bunten Straßen Neapels spaziert.

Am Donnerstag haben wir uns, nach einem weiteren Besuch der ersten zwei Schulstunden im Fach Italienisch, auf den Weg zum Nationalmuseum gemacht, in dem wir uns interessante Skulpturen, Wandmalereien und Bilder der Antike angeschaut haben. Danach wollten wir noch den Dom besichtigen, der zu dem Zeitpunkt jedoch leider geschlossen war, weswegen wir dann ein wenig Freizeit genießen konnten. Zum Mittagessen sind wir mit den Italienern in eine Pizzeria gegangen, in der wir die typisch neapolitanische Pizza Margherita genossen haben.

Freitag (24.09.2010) war der erste Tag, an dem leider nicht nur die Sonne schien. Wir wurden von einem heftigen Regenguss überrascht, als wir gerade Capri, eine Insel im Mittelmeer, erkundeten. Trotz nasser Schuhe (etc.) haben wir den malerischen Ausblick genossen, einige Gärten und die Villa Iuvis besucht. Und trotz abgekühlter Temperatur haben manche noch ihre Füße ins warme Mittelmeer gehalten!

 

Am Samstag sind wir nach Herculaneum, einer bei dem Vesuvausbruch im Jahre 79 v. Chr. verschütteten Stadt, gefahren. Als wir angekommen sind, hat es erstmal eineinhalb Stunden lang in Strömen geregnet. Zum Glück konnten wir aber unter dem Kassenhäuschen Schutz vor dem Regen finden und haben dort gewartet bis es aufgehört hat. Wir waren erstaunt, wie gut die Mosaike und Wandmalereien in den Häusern noch erhalten sind.
 

Nach der Besichtigung von Herculaneum sind wir mit zwei großen Taxis auf den Vesuv gefahren. Dort oben mussten wir leider feststellen, dass es sehr kalt und neblig war. Trotzdem ging es nun zu Fuß weiter. Bergauf. Leider konnten wir wegen des dichten Nebels nicht viel erkennen, aber wir müssen direkt am Rand des Kraters gewesen sein, da es stark nach Schwefelgasen roch. Auf dem Rückweg öffnete dich kurz die Wolkendecke und wir hatten einen wunderschönen Blick auf die Bucht von Neapel. Natürlich zückten alle schnell ihre Kameras. Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.
 

Am Sonntag hatte jeder von uns ein individuelles Programm in seiner Gastfamilie. Abends sind wir mit Gastschülern, der Familie und den Lehrern zum Bowlen gegangen.

Am darauf folgenden Tag  haben wir und Pompeji angeschaut. Wir waren erstaunt, wie groß die Ausgrabungsstätte war und wie viel es zu sehen gab: die Häuser der Menschen, die Thermen, das Amphitheater, die Gräber und sogar Gipsabdrücke von verschütteten Bewohnern der Stadt. Wir erhielten einen anschaulichen Eindruck in das Leben der damaligen Bewohner.
 

Gleich nach unserer Rückkehr aus Pompeji gingen wie noch einmal mit unseren Gastschülern zum Pizza essen. Es wurde ein sehr schöner letzter Abend.
 

Am Dienstag wurden wir von unseren italienischen Austauschschülern mittags zum Flughafen gebracht und herzlich verabschiedet.

 

von Ana und Laura