Tränenreiches Ende des Neapelaustausches

 

Vom 4. bis 11.März 2010 hatte die Rückert-Schule Besuch aus Neapel anlässlich des Schüleraustausches Berlin-Neapel (Fb Geschichte/Latein).
 

Sophie Hein, Klasse 10 B, berichtet von ihren Eindrücken:
 

“Wir hatten alle ein bisschen Angst vor dem, was auf uns zukommt, obwohl es für viele von uns nicht der erste Austausch war. Den Italienern ging es wahrscheinlich ähnlich, mit dem Unterschied, für sie war es wirklich der erste Austausch. Als sie am Flughafen durch die Kontrolle kamen, waren wir alle ziemlich aufgeregt. Doch diese Aufregung verflog ziemlich schnell, als man die ersten Worte (in Englisch oder Französisch) mit seinem jeweiligen Partner wechselte. Es war einfach, denn wir waren alle relativ gleich alt und hatten auch oft die gleichen Hobbys oder hörten die gleiche Musik. Die Sprachbarriere stellte also kein Problem dar, denn wir als Gastgeber konnten kein Italienisch und die Italiener hatten erst 6 Monate Deutschunterricht, also sprachen wir in den Sprachen, die wir gemeinsam sprechen konnten, nämlich Französisch und Englisch.
 

Zusammen haben wir viele schöne Orte Berlins besichtigt, wie z.B.  das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz und den Kreuzberg. Man hat den Italienern angesehen, dass es ihnen hier in Berlin sehr gut gefallen hat und uns machte es auch Spaß, ihnen Berlin zu zeigen, obwohl es an einigen Tagen ziemlich kalt war. Auch Potsdam und Schloss Sanssouci standen auf dem Programm, außerdem zwei Stunden Beachvolleyball.
 

Je mehr Zeit man miteinander verbrachte, desto klarer wurde einem, dass man neue gute Freunde dazu gewonnen hatte (so ging es den meisten von uns).
 

Den Abschiedsabend verbrachten wir dann gemeinsam beim Bowlen. Auch  wenn nicht alle mitgespielt haben, hat es trotzdem Spaß gemacht. Man konnte sich gar nicht richtig vorstellen, dass man am nächsten Tag wieder alleine zu Hause sein würde.
 

Wir ließen den Abend in Ruhe zu Ende gehen und hatten nur immer wieder das merkwürdige Gefühl, dass das der letzte Abend zusammen sein würde und dass die Zeit viel zu schnell zu Ende gegangen ist.
 

Am nächsten Tag mussten wir schon sehr früh aufstehen und hatten einen Kloß im Hals, als wir uns ins Auto oder in die S-Bahn setzten, um nach Schönefeld zu fahren. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer. Als die Erste anfing zu weinen, kam eine kleine Lawine ins Rollen. Bis dann jeder wenigstens einmal eine Träne vergossen hatte oder eine andere Person trösten musste.
 

Wir haben echt eine wunderschöne Zeit zusammen gehabt und werden die wohl nie vergessen!!!“