„Darstellendes
Spiel“ – kein Fach wie jedes andere
Wie geht’s weiter mit dem neuen Grundkurs
Darstellendes Spiel im Schuljahr 2010/11 ???
Um
an die erfolgreichen
Veranstaltungen im März 2010 anzuschließen, werden wir voraussichtlich im Mai
2010 ein erstes Treffen mit den zukünftigen Teilnehmern veranstalten. Da wir im
nächsten Schuljahr 10. und 11. Klassen als mögliche Interessenten für den
Grundkurs Darstellendes Spiel in Betracht ziehen müssen, rechnen wir mit regem
Interesse.
Deshalb
werden wir eine Art
„Casting“ durchführen, da die Teilnehmerzahl im Kurs in der Regel auf maximal 15
Personen beschränkt ist. Wie dieses „Casting“ ablaufen wird, ist noch in
Planung. Nur soviel sei schon mal gesagt: Jeder Interessent bekommt eine kurze
Szene, einen Text, ein Lied, die/den/das er/sie nach einer Vorbereitungszeit auf
der Bühne präsentieren soll. Danach werden die geeigneten Teilnehmer ausgewählt
und der Kurs zusammengestellt.
Im Vorfeld kann sich jeder Interessent vorab
schon mal zu folgenden Punkten Gedanken machen:
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Der Grundkurs DS ist ein verpflichtender,
4-semestriger Kurs.
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Eine gewisse Grundeinstellung zu diesem Fach
muss gegeben sein, denn DS umfasst viel mehr als nur das herkömmliche
„Sprechtheater“. (z. B. Interesse an Körperarbeit, Stimmarbeit, mit anderen
zusammen zu spielen und Erfahrungen zu sammeln, Interesse an Bühnenarbeit,
Gesang, Tanz/Bewegung und Schauspiel). Es geht also nicht darum, sofort an
einem Stück zu arbeiten, sondern ein „Ensemble“ zu bilden, verschiedene Module
gemeinsam auszuprobieren und dann an einer Produktion zu arbeiten.
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Eine der wichtigsten Voraussetzungen sind
Neugierde, sich auf Neues einzulassen, die Bereitschaft auch vielseitige Dinge
auszuprobieren, sprich: die Lust, in einem Ensemble gemeinsam etwas Kreatives
zu schaffen.
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Absolut unerlässlich ist dabei Zuverlässigkeit
und Einsatzbereitschaft, daher ist regelmäßiges und pünktliches Erscheinen
unbedingt notwendig. DS-Teilnehmer zu sein, heißt aber auch selbstständig zu
arbeiten, auch an Wochenenden und an zusätzlichen Probentagen, -wochen, also
Arbeit über den normalen Unterricht hinaus (z. B. Erstellen von
Bühnenbildern, Kostümarbeiten, Programmhefte, Plakaten etc.). Die Teilnahme
daran ist für alle Teilnehmer verpflichtend.
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Neben der darstellenden Tätigkeit im DS-Kurs
findet auch die Theorie ihren Platz: Theaterformen, Bühnenbilder, ästhetische
Prinzipien, Dramaturgie, Regie etc. (wichtig für Klausuren und im Falle einer
Prüfung im Abitur).
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Die Bewertung erfolgt zu 2/3 über den
Allgemeinen Teil (Zuverlässigkeit, Engagement, Mitarbeit, Kritikfähigkeit,
Kreativität, Lernfähigkeit, Teamfähigkeit, Begabung) und 1/3 über die Klausur
(theoretisch oder spielpraktisch).
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Die geplanten Aufführungen werden ungefähr zur
Zeit des schriftlichen Abiturs liegen (Achtung: erhebliche zusätzliche
Belastung!).
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DS kann als 5. Prüfungskomponente gewählt
werden. Die Aufgabentypen können sehr unterschiedlich sein. In jedem Falle
werden aber kreative Umsetzungen nach bestimmten ästhetischen bzw.
theoretischen Prinzipien und Kriterien eine Rolle spielen.
Fazit:
DS sollte nicht aus Verlegenheit gewählt werden, sondern aus Leidenschaft und
als bewusste Entscheidung für eine ganz andere Arbeit an der Schule, die aber
auch mehr und anderes von Dir abverlangt.
Ich freue mich auf einen tollen DS-Kurs und viele
kreative Ideen.
Andreas Kling, im März 2010