Deutsch-französisches Schülertreffen – Bochum 2010

Bericht von Frau Köppe

 

 

Ich habe eine Gruppe von 11 Schülern  (9. Klasse – 3. Semester) vom Montag, dem 20. September bis Samstag dem 25. September 2010 nach  Bochum  begleitet. Dort fand das 7. deutsch-französische Schülertreffen statt, das von der Hildegardis-Schule organisiert wurde. 30 deutsche, 24 französische Schulen  und eine polnische Schule haben an dem Projekt teilgenommen. Es gab 48 bilinguale Projekte, die vielfältig und originell waren.

 

Der Montag war Reisetag. Am Dienstag gab es einen großen Empfang in der Uni.

 

 

Dann sind wir in unsere Projektgruppen eingeteilt worden. Unsere Schüler waren in neun verschiedenen Projekte verteilt.
 

Livan und Tim waren im Atelier: „Wir sind die Roboter“, wo moderne Robotik und darstellende Kunst verbunden wurden. Die Arbeit wurde als Video dokumentiert. Auch die Gruppe: „Bochum Express – die tägliche Projektinfo“ hat darüber einen Artikel geschrieben und Livan und Tim fotografiert. Mara hat in dieser Gruppe mitgewirkt. Franziska hat im Chor- und Orchesterprojekt musiziert. Sophie hat Bochums Vergangenheit erforscht. Kristin gab Europa Gestalt:

 

Während des deutsch-französischen Schülertreffens war ich in dem Kunstprojekt „Europa?! Wir geben Europa Gestalt!“. Wie der Name schon sagt, beschäftigen wir uns die Tage lang mit Europa und dachten über die für uns wichtigen Werte in Europa nach.

Jeder Einzelgruppe (3-4 Leute, wobei Franzosen und Deutsche gemischt waren) war es freigestellt, wie sie die 1 m x 1 m Leinwand mit Farbe füllt. Die einen setzten ihren Schwerpunkt auf die Europäische Union und den Euro, andere zeigten in ihrem Bild die deutsch-französischen Beziehungen. Meine Gruppe entschied sich, die Grundsätze, die Europa braucht, um ein friedliches Zusammenleben in Europa zu ermöglichen, in den Mittelpunkt des Bildes zu stellen: Uns waren vor allem Werte wie Toleranz gegenüber jedem Einzelnen, Gleichberechtigung und Freundschaft innerhalb Europa wichtig, die wir in unser Bild haben einfließen lassen.



Die ganze Woche über konnten wir dank des guten Wetter draußen auf dem Schulhof arbeiten, was zu einer entspannteren Atmosphäre innerhalb der Gruppe beitrug.

Bei dem Projekt sind viele tolle Bilder entstanden und 3 von den 12 Endergebnissen werden an einem offiziellen Wettbewerb der „Deutschen Post“ teilnehmen. Wir alle hoffen, dass eins unserer Bilder für die nächste Sondermarke der Post ausgewählt wird.

Kristin Elsner, 1. Sem.
 

 

Sari und Lea haben zum Thema „Industrie-Kultur“ ein großformatiges Bild gemalt. Katharina hat ein bilinguales Kriminalhörspiel entwickelt:

 

J'ai participé au projet «Mord im Pott», une pièce radiophonique de l'atelier 18, lors de la septième rencontre franco-allemande 2010 au lycée Hildegardis, à Bochum. 

Notre groupe s’est retrouvé tous les matins au lycée. Au début, il a fallu inventer les caractères pour ce roman policier. Puis, le lendemain, on a fait une petite excursion dans un terrain industriel pour mieux imaginer la scène et pour structurer l'histoire.

Puis, on a commencé à écrire.

L’étape suivante, c'était de partager les rôles. On a dû auditionner devant les autres, si on voulait avoir un rôle.

J'ai reçu le rôle du collègue du détective et le rôle du chien, car tout le monde disait que j’ aboyais très bien.

Au début, l'enregistrement de la pièce radiophonique nous a donné beaucoup de plaisir, mais à la fin, on était aussi soulagé, car ce travail nous a coûté beaucoup d'énergie.

Finalement, je dois dire que j'ai passé une semaine géniale, car j'ai fait de nouvelles expériences ; j'avais un groupe, qui était super gentil et ce projet m’a beaucoup plu!

Katharina Rangs, 10b
 

 

Salma hat sich auf die Spuren Europas begeben. Lisa hat mit ihrem Atelier einen deutsch-französischen Hip-Hop-Song produziert, aufgenommen und am letzten Abend auf der Bühne gesungen.

 

 

Auch Franziska ist aufgetreten und hat Klavier gespielt. Ich konnte leider kein Foto machen. Mein Projekt hieß „Auf zur Wiege des Ruhrbergbaus“. Es ging hauptsächlich um die Zeche Nachtigall um 1850.

 

 

Im Mittelpunkt dieses deutsch-französischen Treffens stand die gemeinsame Arbeit an Projekten. Aber auch der persönliche Kontakt der Teilnehmenden war wichtig. Das Programm gab eine Vielzahl von Möglichkeiten, seine Interessen zusammen mit Gleichgesinnten in sichtbaren oder hörbaren Ergebnissen zu verwirklichen. Man hat in einer entspannten und fröhlichen Ambiance die vielseitigen Facetten einer Stadt im Ruhrgebiet kennen gelernt.
 

Insgesamt war diese Woche sehr schön. Wir sind mit neuen Erfahrungen und bleibenden Erinnerungen zurückgekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschließend ein Foto von der Rückfahrt