Eröffnung des Internet-Cafés
Am Mittwoch, 4. März 1998, wurde der Internetraum mit 15 Arbeitsplätzen
eröffnet. Der Raum wird von den Schülern extrem stark frequentiert.
Die Eröffnung fand in den Zeitungen (Berliner Zeitung vom 6. März
1998, Berliner Morgenpost) und im Radio (100,6 am 4. März 1998) großes
Interesse. Ausschnitt aus der Berliner Zeitung:
| Mit der ganzen Welt verbunden.
Die Rückert-Oberschule eröffnet Internet-Café. Die Rückert-Oberschule kann von sich behaupten, bereit für die Zukunft zu sein. Am Mittwoch eröffnete sie ihr Internet-Café. Die Idee, die Schule global zu vernetzen, existierte schon Anfang des letzten Jahres. Der erste Versuch, sie im Rahmen der Aktion "Schulen an das Netz" zu verwirklichen, scheiterte allerdings schon im Ansatz; der Antrag auf Unterstützung des Rückert-Gymnasiums wurde abgelehnt. Doch die Idee des Internet-Cafés wurde schließlich weiterverfolgt und von vielen Seiten tatkräftig unterstützt, Sponsoren wurden gesucht. Die Schule setzte sich mit der Deutschen Bank in Verbindung. Da diese ihre Computersysteme modernisierte, hatte sie Personalcomputer abzugeben und war sofort bereit, der Schule 30 Computer und sechs Laserdrucker zu spenden. Es sei besonders wichtig, "Jugendliche auf das bevorstehende Medienzeitalter vorzubereiten", sagte Hans-Peter Fritsche von der Deutschen Bank auf der Eröffnungsveranstaltung. Und so machten sich auch viele Schüler in einer freiwilligen Wochenendaktion an die Renovierung und Verkabelung des Internet-Cafés. Alexej Behnisch, Schüler der 13. Klasse, betonte die Notwendigkeit, das Internet in den Schulalltag einzubinden. Es kann sowohl im Unterricht zur Informationsbeschaffung und Meinungsbildung beitragen als auch in Freistunden und nach Unterrichtsschluß von Schülern, Lehrern und auch Eltern genutzt werden. Daß das Interesse eine Bereicherung des Schulalltags ist, meinen auch viele Schüler. "Der Andrang spricht für sich", sagt Lehrer Peter Kersten. Mehr als 300 Schüler, übrigens größtenteils Mädchen, nahmen an Einführungskursen teil. Das größte Problem für die Schule sind die Telefongebühren. 40 Stunden im Monat werden vom Förderverein gesponsert, doch allein in den ersten drei Tagen, in denen wir den Internetzugang nutzten, fielen Gebühren für 15 Stunden an. Sind die Fördermittel verbraucht, muß die Rechnung durch Mitgliedsbeiträge, die sich zur Zeit auf sechs Mark im Schulhalbjahr belaufen, beglichen werden. (Lisa Alberding, Lucie Jaanson, Klasse 11a, Rückert-Oberschule). |