Gedenken und Lernen an historischen Orten mit dem Leistungskurs PW 1

In Anlehnung an den Titel einer Broschüre der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Gedenken und Lernen an historischen Orten - ein Wegweiser zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin) hat der Leistungskurs PW 1 einige Exkursionen innerhalb von Doppelstunden durchgeführt. Dabei konzentrierten wir uns auf das Bayerische Viertel in Schöneberg mit der aus vielen Einzelschildern bestehenden "Denk-Installation" mit dem Titel "Orte des Erinnerns" und weiteren Gedenkstätten, den Bahnhof Grunewald mit dem Deportations-Mahnmal und der Gedenkstätte "Gleis 17" und auf Moabit mit dem Deportations-Mahnmal Levetzowstraße und dem Denkmal für die Adass Jisroel-Gemeinde Siegmundshof. Als weitere Ziele innerhalb des Unterrichts kämen das Synagogen-Mahnmal in der Fasanenstraße, das Spiegelwand-Mahnmal auf dem Hermann-Ehlers-Platz (Steglitz), das Mahnmal Große Hamburger Straße und das Denkmal für den Frauenprotest in der Rosenstraße in Frage. Diese Pläne konnten aber aus Zeitmangel nicht realisiert werden. Als ganztägigen Studientag  führten wir, in Abwägung zu dem auch möglichen Tag in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand,  einen Seminartag  im Haus der Wannsee-Konferenz durch. Dieser Seminartag, der vom Leistungs- und vom Grundkurs Politische Weltkunde gemeinsam realisiert wurde, hatte als besonderen Schwerpunkt die Arbeit mit dem Nazi-Spielfilm "Jud Süß".

Wolfgang Leder, Leiter des Leistungskurses und des Grundkurses Politische Weltkunde

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