Notizen zum
Irlandbesuch vom 14. bis 21. März 2006
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Eine Gruppe von Schülern der Rückert-Oberschule besuchte im März die Schüler der Partnerschule in Derry/ Nordirland. Wir sind kamen nach ca. 2 Stunden Flug und noch einer Stunde Busfahrt in Derry an, ab da war dann alles sehr herzlich und freundlich. Wir wurden von unseren Gasteltern mit dem Auto abgeholt und sind dann in die Gastfamilien gefahren. Der ganze Aufenthalt war wirklich ein interessantes Erlebnis. Die meisten Schüler haben in den Gastfamilien fast nur Englisch geredet, und so haben sich in meinem Fall meine Englischkenntnisse sogar merklich verbessert.
Aber nicht nur die Gastfamilien waren spannend, auch die Stadt Derry, eigentlich das ganze Land war sehr nett. Wir durften hier den St. Patrick’s Day miterleben, und das war wirklich ein feuchtfröhliches Erlebnis. Ich hab noch nie in meinem Leben eine ganze Stadt in solch ausgelassener Stimmung gesehen. Überall sind Leute mit irgendetwas Grünem im Gesicht oder am Körper herumgelaufen.
Am spannendsten war eigentlich Belfast, man hat in dieser Stadt ziemlich eindeutig gesehen, wie viel dieses Land schon mitgemacht hat und wie verbohrt einige Leute teilweise immer noch sind. In einigen Stadtvierteln bringen die politischen Wandgemälde der Katholiken auf der einen und der Protestanten auf der anderen Seite dies deutlich zum Ausdruck.
In Derry war die Lage meiner Meinung nach wesentlich entspannter. Ich habe in meiner (katholischen) Gastfamilie nichts von irgendeinem Hass auf Protestanten mitbekommen.
Ich kann diesen Austausch auf jeden Fall jedem wärmstens empfehlen, ich habe nicht nur mein Englisch verbessern können, sondern auch noch ein neues Land kennen lernen können, welches Deutschland auf bestimmten Ebenen ziemlich ähnlich, teilweise aber auch wieder sehr unterschiedlich ist.
Geschrieben von Anton Göbel