Am Donnerstag, den 10. Februar um 10.00 Uhr war es soweit: Der Schüleraustausch der „École internationale de Montréal“, unter der Leitung von Frau Dr. Kroeh-Sommer und Mme Boire, mit dem Rückert-Gymnasium konnte mit dem Eintreffen der 8 Schülerinnen und 7 Schüler aus Kanada beginnen. Die Situation am Flughafen war für alle Beteiligten sehr spannend. Obwohl seit September letzten Jahres Briefe und e-mails zum Kennenlernen hin- und hergeschickt worden waren, waren nun doch einige etwas unsicher, ob man es knapp 14 Tage miteinander aushält. Aber man hielt !!!
Nachdem die Kanadier am Freitag Vormittag am Unterricht teilgenommen hatten, war das komplette Wochenende dem Kennenlernen der Gastfamilie vorbehalten.
Am Montag gab es dann die offizielle Begrüßung durch Herrn Dr. Balke und kleine Gastgeschenke für unsere Schüler und Schülerinnen. Anschließend machten sich die Kanadier, Schnee und Kälte zum Trotz, auf den Weg in den Zoo. Nachmittags war dann in der Schule ein Volleyball-Turnier angesagt, das mit viel Spaß und Kampfgeist bestritten wurde. Ein weiteres Turnier fand ihm Schwimmen und Waterpolo statt, bei dem die kanadischen und auch unsere Schüler großes Durchhaltevermögen bewiesen. Anschließend gab es einen Tanzkurs in der Schule.
Ein besonderes Ereignis war der gemeinsame Besuch des Theaterstückes „Smash“ in den Sophiensälen, in dem es um das Thema Jugend und Gewalt geht, was auch in Kanada ein wachsendes Problem ist. Anschließend ging man gemeinsam zum Check Point Charlie und zum Reichstag.
Am Freitag Abend fand dann ein „Soirée culturelle“ in unserem Musiksaal statt. Die Gasteltern trugen mit Speisen und Getränken zum leiblichen Wohl bei. Die kanadischen Schüler und Schülerinnen stellten ihr Land und besonders ihre Heimatstadt Montréal in Bild und Ton vor. Es gab Klavier-, Geigen- und Gitarrensoli.
Montag verbrachten die Kanadier komplett in Leipzig auf den Spuren von Bach und seiner Musik. Am Dienstag, dem vorletzten Tag des Austausches, wurden die deutschen und kanadischen Schüler in der Gedenkstätte Cecilienhof über die Hintergründe der Potsdamer Konferenz aufgeklärt und beim anschließendem Besuch in Schloss Sans-Soucis gab es einen Einblick in die Welt Friedrichs des Großen.
Mittwoch Morgen um 7.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen. Eltern, Schüler und Lehrerinnen waren einstimmig der Meinung, dass es ein gelungenes Projekt war. Allen, die dazu beigetragen haben, besonders den deutschen Eltern und den Kollegen und Kolleginnen unserer Schule und natürlich unseren Schülern, sei ganz herzlich „Danke“ gesagt.
Ich freue mich auf den 17. September, wenn es heißt...
„Rückert goes Canada“
Christiane Meibert
